Abseits von großen Verkehrsstraßen, umgeben von rauschenden Fichten- und Buchenwäldern, liegt in 700 bis 800 Meter Meereshöhe im Quellgebiet der Wilden Weißeritz das Gebirgsdörfchen Rehefeld-Zaunhaus.

Verstreut stehen schmucke Häuschen als Streusiedlung im offenen Tal. Vom Bergeshange grüßt das im nordischen Stil erbaute Jagdschloß des ehemaligen sächsischen Königshauses.

Rehefeld kann für Ruhe- und Erholungssuchende als Aufenthaltsort nur empfohlen werden. Kein Fabrikschornstein trübt die reine Gebirgsluft, kein Lärm stört die dörfliche Stille. Rehefeld ist nicht nur landschaftlich ein reizvoller Ort, sondern hat auch beste Schneeverhältnisse im Winter, denn es ist das kälteste Tal des Ost-Erzgebirges.

Rehefeld heißt seine Gäste zu jeder Jahreszeit willkommen, in den Sommermonaten, als idyllische Sommerfrische und im Winter als Sportlerparadies.

Sie finden Ruhe und Erholung auf einsamen Waldpfaden oder sportliche Freude an winterlichen Hängen. Wenn ringsum im Lande der Schnee schon geschmolzen ist, kann man sich noch mit Schlitten und Skiern an den Nordhängen unseres Tales vergnügen. Im Frühjahr erlebt der Naturfreund hier oben ein zweites Naturerwachen, wenn im Niederland der Sommer bereits Einzug gehalten hat, und im Herbst schaut er hoch oben von einer Bank am Waldrand hinein ins Tal, um Auge und Gemüt zu erfreuen am prächtigen Farbenspiel weiter Wälder.

Das Raunen der Laub- und Nadelwälder, das Murmeln des Waldbaches, die Vogelstimmen, der Brunftschrei des Hirsches - die eigene Sprache der Natur in der erzgebirgischen Heimat - sie alle haben dem Erholungssuchenden viel zu sagen.